2017-11-18 | Anmelden
 
 

Allgemein

Best Paper Award bei der International Summerschool on Computer Science, Computer Engineering and Educational Technology (ISCET) 2017

Screenshot der grafischen Nutzeroberfläche der Curvefit-Webanwendung im Kontext eines physikalischen Praktikumsversuchs

Bei der 6. Auflage der ISCET, welche dieses Jahr im Informatik-Begegnungszentrum Laubusch stattfand, wurde von den mehr als 30 Summer School-Teilnehmern der Beitrag A web-based application  for data visualisation and non-linear regression analysis including error calculation for laboratory classes in natural and life sciences auf den 1. Platz gewählt. Dabei wurde sowohl Qualität des Vortrags als auch der schriftlichen Publikation im Tagungsband bewertet. Bei der ISCET Summer School treffen sich junge Forscher der TU Chemnitz und internationaler Universitäten aus Mongolei, Litauen, Russland, China und Pakistan zum wissenschaftlichen, aber auch kulturellen Austausch. Teil des Konzepts ist es Studierende bereits frühzeitig heranzuführen ihre Forschung in einer schriftlichen Arbeit für den ISCET-Tagungsband zu schreiben und diese dann zur Summer School zu präsentieren und Anknüpfungspunkte für Kooperationsprojekte suchen.

Ein Schwerpunkt besteht in sog. Bildungstechnologien. Die von Titus Keller im Rahmen seines Forschungspraktikums entstandene Webbrowseranwendung, die unter curvefit.tu-chemnitz.de erreichbar ist, wurde dabei in den Kontext der Durchführung physikalischer Praktikumsversuche gestellt. Dort könnten experimentell ermittelte Daten in Zukunft direkt digital erfasst, gespeichert, vorverarbeitet, graphisch visualisert und mittels Regressionsanalyse ausgewertet und per URL-Export als Gesamtprojekt geteilt werden. Das erlaubt dem Betreuer in bei der Bewertung des zu erstellenden Protokolls bessere Nachvollziehbarkeit, da jeder Berechnungsschritt transparent dokumentiert ist. Auch Größtfehlerabschätzung inkl. Fehlerfortpflanzung sind innerhalb der graphischen Oberfläche abbildbar. Perspektivisch lassen sich über den einfachen Weblink-basierten Export versuchsspezifische Muster-Projekte in einer Datenbank hinterlegen.  Damit wird die Webanwendung für eine breite Community an Forschern interessant, da sich einerseits fachspezifische Formeln und Folgeberechnungen durchführen und und per Link teilen ließen, wie es Nutzer von Cloudspeichern gewohnt sind. Wert wurde darauf gelegt möglichst mit Open-Source-basierten Lösungen zu arbeiten, die in Forschung und Lehre frei eingesetzt werden können. Rechenzentren könnten das Webtool dann künftig zentral hosten und für Studierende und Mitarbeiter installations- und kostenfrei nutzbar machen.

 

Offene Stellen im Projekt und der Stiftungsjuniorprofessur

Leider wird uns auch der Kollege Dr. Hussein Hussein verlassen Richtung FU Berlin. Interessierte finden Detiails zur Stellenausschreibung hier:

https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/257090_1_Si.php

 

 

Framework für die Generierung von Multimedia-Testsets

Original Einzelbild und fehlerhafte Strukturen nach der Verarbeitung (aus: Manthey et al: A Framework For Generation Of Testsets For Recent Multimedia Work ows, S. 7]

Original Einzelbild und fehlerhafte Strukturen nach der Verarbeitung (aus: Manthey et al: A Framework For Generation Of Testsets
For Recent Multimedia Work
ows, S. 7]

Robert Manthey, Steve Conrad und Jun.-Prof. Dr. Marc Ritter von der Stiftungsprofessur Media Computing der Technischen Universität Chemnitz entwicklten ein Framework für die Generierung von Testsets in multimedialen Workflows, das sie im Juli diesen Jahres auf der Conference on Human-Computer Interaction International (HCII) in Toronto, Kanada, präsentieren.

Das Framework bietet Möglichkeiten für die Anwendung verschiedener Funktionen, um Testsequenzen zu generieren, deren Einzelbilder spezielle Muster beinhalten. Diese Muster dienen dazu, nur schwer erkennbare oder nur selten auftretende Fehler im Videomaterial zu provozieren und die erzeugten Sequenzen mit dem Ausgangsmaterial zu vergleichen. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob sich der jeweilige Fehler im Videomaterial befindet ohne eine komplette Sichtung des Originals vornehmen zu müssen. Bisher wurden meist fertige Videoaufnahmen oder Bilder verwendet, die jedoch nicht in ihrer Auflösung etc. an neue Anforderungen angepasst werden konnten ohne dabei Artefakte zu erzeugen und somit Fehler bereits im Testausgangsmaterial zu generieren. Mit dem Framework ist es nun möglich, die Testsets beliebig zu generieren und für die gegebenen Anforderungen zu optimieren.

Publikation: Manthey, Robert; Conrad, Steve & Ritter, Marc: A Framework For Generation of Testsets for Recent Multimedia Workflows. In: Universal Access in Human-Computer Interaction. Part of Human Computer Interaction International (HCII) 2016, Toronto, Canada, Volume: LNCS, 9 S. [Link]

 

Grüße zum neuen Jahr 2016

Vollgetankt mit neuer Energie und Tatendrang melden wir, das Team der InnoProfile-Transfer-Initiative localizeIT, uns im neuen Jahr zurück. Denn wie Johann Wolfgang von Goethe schon sagte:

„Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen.“

In diesem Sinne wünschen wir allen inter­essierten Lesern und Part­nern der Ini­tia­tive ein gesun­des und erfol­gre­iches Jahr 2016!

Ihr localizeIT-Team

 

Forschungsabkommen zwischen dem Cornell Lab of Ornithology und der Stiftungsjuniorprofessur

Nach dem 1. Platz bei der Evaluationskampagne DCLDE im Juli 2015 bei der Detektion von Bartenwalen vertiefte Jun.-Prof. Dr. Marc Ritter bei seinem Forschungsaufenthalt am Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, USA die gegenseitigen Beziehungen zur Forschung auf dem Gebiet der robusten Lokalisierung von bioakustischen Signalen im Outdoorbereich. Zukünftig ist vor allem die Integration von Studenten und Mitarbeitern der Initiative in gemeinsame Austauschprogramme auf internationalem Niveau angestrebt.

Bei dem Forschungsaufenthalt im November konnte zudem ein automatisches in Cornell entwickeltes Livedetektionssystem in Betrieb genommen werden, das zum Schutz wildlebender Tierarten eingesetzt werden soll. Dazu platzierte das Forscherteam um Prof. Dr. Holger Klinck mit u.a. Mikrofon und Funkantenne ausgestattete Boxen im angrenzenden Waldobservatorium. Mit Hilfe der aktuellen Forschungen im Projekt localizeIt wird zukünftig versucht werden, bisherige Kenntnisse zur Lokalisation akustischer Ereignisse in den Outdoorbereich zu übertragen. Detektoren für diese Zwecke existieren zwar bereits, jedoch gilt es deren Detektionsrate zu optimieren und die Quantität von Falschalarmen zu reduzieren.

Mit dem Ziel die internationale Kollaboration zur bewussten Detektion von bioakustischen Signalen im Outdoorbereich zu vertiefen und den studentischen Austausch anzuregen, befinden sich bereits weitere gemeinsame Projekte mit dem Cornell Lab of Ornithology gegenwärtig in der Antragsphase.

 

Juniorprofessur Media Computing an der Herbstschule für Information Retrieval und Information Foraging

Juniorprofessor Dr. Marc Ritter präsentierte vom 19. bis 25. September 2015 die aktuellen Forschungsprojekte seiner Stiftungsprofessur Media Computing auf der Herbstschule für Information Retrieval und Information Foraging in Kathlenburg, einer Veranstaltung der Universität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Thomas Mandel und Dr. Ben Heuwig. Die Veranstaltung diente als Forum für internationale Studenten, Promovenden und Forschern aus zahlreichen Nationen, um sich über aktuelle Forschungen und Probleme auszutauschen. Dabei wurde besonders auf die Vielfalt der Forschungsthemen unter den Teilnehmern und Vortragenden Wert gelegt, deren Schwerpunkte auf der Verhaltensanalyse von Nutzern bei Suchanfragen im Internet sowie der effektiven Nutzung gewonnener Informationen lagen.

Ein „Interkultureller Workshop“ verbesserte das Verständnis zwischen den verschiedenen Kulturen der Teilnehmer untereinander und beleuchtete  Probleme beim kooperativen Umgang mit anderen Ethnien. In den folgenden Tagen präsentierten die internationalen Forscher ihre aktuellen Projekte – darunter auch Juniorprofessor Dr. Marc Ritter mit seinem Workshop zum Thema „Multimedia Information Retrieval“. Dabei ging er auf den aktuellen Forschungsstand der Themengebiete „Bilderkennung“ und „Intelligente Videoanalyse mit sehr großen Datenmengen“ ein, die Bestandteil in der audiovisuellen Verarbeitung der InnoProfile-Transfer Initiative LocalizeIt sind. Durch diesen internationalen Austausch wurden zahlreiche nationale wie internationale Kontakte geschlossen.

 

Pressespiegel Q1/2015

Aus der Vernetzung Synergien schöpfen

Rektorat der TU Chemnitz steht im engen Dialog mit den Juniorprofessoren der Universität

erschienen in Technische Universität Chemnitz, Uni aktuell, Online-Newsletter, 03.02.2015
[Link]

Von der Fotoanalyse zum videobasierten Monitoring

Die InnoProfile-Transfer-Initiative localizeIT erforscht an der Stiftungsjuniorprofessur Media Computing Lokalisierungsfragen in audiovisuellen Medien – Auftaktworkshop am 22. Januar 2015

erschienen in Technische Universität Chemnitz, Uni aktuell, Online-Newsletter, 20.01.2015
[Link]

 

Neujahrsgrüße 2015

Die InnoProfile-Transfer-Initiative localizeIT meldet sich frisch und verstärkt aus dem Jahreswechselurlaub zurück: Wir begrüßen Norbert Englisch in unserem Team, welcher seit heute als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit in der Initiative arbeitet.

Wir wünschen den interessierten Lesern und Partnern der Initiative ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

 

Nachhaltige Softwareentwicklung für Intelligente Videoanalyse

Vortrag_Nov2014_1

Jun.-Prof. Dr. Marc Ritter referiert über die Nachhaltigkeit des für Lehre und Forschung konzipierten Frameworks zur audiovisuellen Analyse von großen Datenbeständen.

Auf dem diesjährigen Symposium on Computational Sustainability (SoCS 2014) hielt Jun.-Prof. Dr. Marc Ritter vom 26.-28. November 2014 im sächsischen Görlitz einen Vortrag zum Thema Sustainable Analysis of Large Audiovisual Data Collections.

Zum Inhalt gehörte unter anderem die Vorstellung des für Forschungs- und Lehrzwecke entwickelten Softwareframeworks AMOPA (Automated MOving Picture Annotator). Dieses wurde von 2007 bis 2014 an der Professur Medieninformatik der TU Chemnitz in der vorangegangenen InnoProfile-Initiative sachsMedia entwickelt und seine Funktionsfähigkeit im Projekt ValidAX auf großen Datenmengen lokaler Fernsehsender validiert.

Mehr als 30 betreute studentische Abschlussarbeiten und die Dissertation von Marc Ritter belegen die Nachhaltigkeit der Entwicklung dieses Frameworks und dessen Einsetzbarkeit und Adaptionsfähigkeit für verschiedenste Anwendungsfälle. Zudem wird es aktuell in Lehrveranstaltungen erprobt. Diese Erfahrungen sollen helfen, die Weiterentwicklung des Frameworks innerhalb der InnoProfile-Transfer-Initative localizeIT voranzutreiben und auf die Projektinhalte auszurichten, die mit den Anwendungsfällen und Vorlaufforschungsbedarfen der regionaler Stifter und Forschungspartner korrelieren.

Das Symposium wurde von der Fachgruppe für Enterprise Application Development um Prof. Dr. Jörg Lässig von der Hochschule Zittau/Görlitz ausgerichtet. Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit von Technologien und Anwendung finden sich auch unter SITA Research.

Publikation: Rit­ter, Marc. Towards a Sus­tain­able Frame­work for the Analy­sis of Large Audio­vi­sual Data Col­lec­tions. In: Pro­ceed­ings of Sym­po­sium on Com­pu­ta­tional Sus­tain­abil­lity 2014, 27.-29.11.2014, Gör­litz, Sach­sen. LNCS, Springer, 10 S., In press.

 

localizeIT gestartet

Startklappe_localizeITNachdem zum 1. Juli 2014 die Stiftungsjuniorprofessur Media Computing an der Technischen Universität Chemnitz durch Jun.-Prof. Dr. Marc Ritter besetzt wurde, konnte am heutigen 1. August 2014 das zugehörige und mit Hilfe der Professur Medieninformatik konzipierte Begleitprojekt starten: die InnoProfile-Transfer-Initiative „localizeIT – Lokalisierung visueller Medien“ mit einer geplanten Laufzeit bis 31. Juli 2019. Damit einhergehend nehmen auch die ersten vier Wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Marcel Heinz, Dr. Hussein Hussein, Robert Manthey und Daniel Richter ihre Tätigkeit in den entsprechenden Arbeitsgebieten auf. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und fruchtbare Zusammenarbeit mit unseren Forschungspartnern.

 
 
Projektgeber

Gef M BMBF

Gef M BMBF

LocalizeIt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und die BMBF Innovationsinitiative Unternehmen Region von August 2014 bis Juli 2019 gefördert und durch den Projektträger PtJ betreut.

Projektnehmer

Logo TU trans cropp

Logo MI

Logo MC TRANS

localizeIT ist ein Projekt der
Stiftungsjuniorprofessur Media Computing und der Professur Medieninformatik der Technischen Universität Chemnitz

Forschungspartner

Intenta Logo

3D MicroMag Logo

IBS Logo

Kontakt

Dr. rer. nat. Danny Kowerko
Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Chem­nitz
Fakul­tät für Infor­ma­tik
Juniorpro­fes­sur Medi­a Computing
Straße der Natio­nen 62
09111 Chemnitz