2018-09-23 | Anmelden
 
 

Allgemein

Stellenausschreibung — freie Stellen

Aktuell sind im Pro­jekt Stellen als wis­senschaftliche Mitar­beit­er zu beset­zen:

https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/257080_14_Si.php

https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/257080_13_Si.php

Weit­er­hin sind in ver­gle­ich­baren The­men Stellen als wis­senschaftliche Hil­fkraft ver­füg­bar.

 

Spitzenplatz bei Wettbewerb zur Klassifikation von Vogelgesängen

Oben: North­ern Car­di­nal (Foto von Andy Morf­few) Unten: Spek­tro­gramm des Gesangs

Beim inter­na­tion­al renom­mierten wis­senschaftlichen Wet­tbe­werb Image­CLEF bestand die Her­aus­forderung in der Sek­tion Life­Clef in Jahr 2017 unter anderem in der Klas­si­fika­tion von 1500 Voge­larten anhand ihres Gesangs in über 12.000 Audio-Auf­nah­men (Bird­CLEF 2017). Unter den ca. 100 Anmel­dun­gen wur­den schlussendlich von fünf inter­na­tionalen Forschungs­grup­pen Ergeb­nisse ein­gere­icht. ESF-Pro­mo­tion­sstu­dent Ste­fan Kahl von der Stiftungsju­nior­pro­fes­sur Media Com­put­ing an der Fakultät für Infor­matik der TU Chem­nitz erar­beit­ete in Koop­er­a­tion mit Prof. Dr. Hol­ger Klinck von der Cor­nell Uni­ver­si­ty (Cor­nell Lab of Ornithol­o­gy, CLO) und Prof. Rit­ter von der Hochschule Mit­twei­da (FB Medi­en­in­for­matik) ein Konzept, das die Audiosig­nale von mehr als 36.000 Train­ings-Sam­ples in Bilder kon­vertiert um damit ein kün­stlich­es neu­ronales Netz zu trainieren, welch­es möglichst gut auf Vogelge­sang adap­tiert. Mit diesem Ansatz kon­nte eine Genauigkeit von fast 70% erre­icht wer­den, was den 2. Platz hauchdünn hin­ter der Spitzen­po­si­tio­nen im Wet­tbe­werb bedeutet. Die Ergeb­nisse wur­den auf der Image­CLEF Kon­ferenz in Dublin mit einem entsprechen­den wis­senschaftlichen Beitrag präsen­tiert.

In den fol­gen­den Monat­en soll gemein­sam mit dem CLO ein mobiles Mon­i­tor­ing-Sys­tem entste­hen, das die Erken­nung von 650 Voge­larten der USA in Echtzeit ermöglicht. Ziel ist die flächen­deck­ende Überwachung von Migra­tion und Bestand zur Erhal­tung der Bio­di­ver­sität gefährde­ter Regio­nen. Ein erster Pro­to­typ ist bere­its jet­zt auf einem Rasp­ber­ry Pi lauf­fähig und soll im Mai 2018 mit Beginn der Brutzeit im Nord-Osten der USA zum Ein­satz kom­men. Der aktuelle Stand ist unter der Live Demo und Android App ist auf der Web­seite des Cor­nell Lab of Ornithol­o­gy zu sehen: https://birdnet.cornell.edu/

Weit­er­führende Infor­ma­tio­nen sind fol­gen­den medi­alen Nen­nun­gen zu ent­nehmen:

Radiobeitrag im Deutsch­landra­dio: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/04/11/birdnet_mit_kuenstlicher_intelligenz_vogelarten_dlf_20180411_1645_0f30779c.mp3

 

Best Paper Award bei der International Summerschool on Computer Science, Computer Engineering and Educational Technology (ISCET) 2017

Screen­shot der grafis­chen Nutze­r­ober­fläche der Curve­fit-Weban­wen­dung im Kon­text eines physikalis­chen Prak­tikumsver­suchs

Bei der 6. Auflage der ISCET, welche dieses Jahr im Infor­matik-Begeg­nungszen­trum Laubusch stat­tfand, wurde von den mehr als 30 Sum­mer School-Teil­nehmern der Beitrag A web-based appli­ca­tion  for data visu­al­i­sa­tion and non-lin­ear regres­sion analy­sis includ­ing error cal­cu­la­tion for lab­o­ra­to­ry class­es in nat­ur­al and life sci­ences auf den 1. Platz gewählt. Dabei wurde sowohl Qual­ität des Vor­trags als auch der schriftlichen Pub­lika­tion im Tagungs­band bew­ertet. Bei der ISCET Sum­mer School tre­f­fen sich junge Forsch­er der TU Chem­nitz und inter­na­tionaler Uni­ver­sitäten aus Mon­golei, Litauen, Rus­s­land, Chi­na und Pak­istan zum wis­senschaftlichen, aber auch kul­turellen Aus­tausch. Teil des Konzepts ist es Studierende bere­its frühzeit­ig her­anzuführen ihre Forschung in ein­er schriftlichen Arbeit für den ISCET-Tagungs­band zu schreiben und diese dann zur Sum­mer School zu präsen­tieren und Anknüp­fungspunk­te für Koop­er­a­tionspro­jek­te suchen.

Ein Schw­er­punkt beste­ht in sog. Bil­dung­stech­nolo­gien. Die von Titus Keller im Rah­men seines Forschung­sprak­tikums ent­standene Web­browser­an­wen­dung, die unter curvefit.tu-chemnitz.de erre­ich­bar ist, wurde dabei in den Kon­text der Durch­führung physikalis­ch­er Prak­tikumsver­suche gestellt. Dort kön­nten exper­i­mentell ermit­telte Dat­en in Zukun­ft direkt dig­i­tal erfasst, gespe­ichert, vorver­ar­beit­et, graphisch visu­alis­ert und mit­tels Regres­sion­s­analyse aus­gew­ertet und per URL-Export als Gesamt­pro­jekt geteilt wer­den. Das erlaubt dem Betreuer in bei der Bew­er­tung des zu erstel­len­den Pro­tokolls bessere Nachvol­lziehbarkeit, da jed­er Berech­nungss­chritt trans­par­ent doku­men­tiert ist. Auch Größt­fehler­a­b­schätzung inkl. Fehler­fortpflanzung sind inner­halb der graphis­chen Ober­fläche abbild­bar. Per­spek­tivisch lassen sich über den ein­fachen Weblink-basierten Export ver­suchsspez­i­fis­che Muster-Pro­jek­te in ein­er Daten­bank hin­ter­legen.  Damit wird die Weban­wen­dung für eine bre­ite Com­mu­ni­ty an Forsch­ern inter­es­sant, da sich ein­er­seits fach­spez­i­fis­che Formeln und Fol­ge­berech­nun­gen durch­führen und und per Link teilen ließen, wie es Nutzer von Cloud­spe­ich­ern gewohnt sind. Wert wurde darauf gelegt möglichst mit Open-Source-basierten Lösun­gen zu arbeit­en, die in Forschung und Lehre frei einge­set­zt wer­den kön­nen. Rechen­zen­tren kön­nten das Webtool dann kün­ftig zen­tral hosten und für Studierende und Mitar­beit­er instal­la­tions- und kosten­frei nutzbar machen.

 

Offene Stellen im Projekt und der Stiftungsjuniorprofessur

Lei­der wird uns auch der Kol­lege Dr. Hus­sein Hus­sein ver­lassen Rich­tung FU Berlin. Inter­essierte find­en Deti­ails zur Stel­lenauss­chrei­bung hier:

https://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/personal/stellen/257090_1_Si.php

 

 

Framework für die Generierung von Multimedia-Testsets

Original Einzelbild und fehlerhafte Strukturen nach der Verarbeitung (aus: Manthey et al: A Framework For Generation Of Testsets For Recent Multimedia Work ows, S. 7]

Orig­i­nal Einzel­bild und fehler­hafte Struk­turen nach der Ver­ar­beitung (aus: Man­they et al: A Frame­work For Gen­er­a­tion Of Test­sets
For Recent Mul­ti­me­dia Work
ows, S. 7]

Robert Man­they, Steve Con­rad und Jun.-Prof. Dr. Marc Rit­ter von der Stiftung­spro­fes­sur Media Com­put­ing der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Chem­nitz entwickl­ten ein Frame­work für die Gener­ierung von Test­sets in mul­ti­me­di­alen Work­flows, das sie im Juli diesen Jahres auf der Con­fer­ence on Human-Com­put­er Inter­ac­tion Inter­na­tion­al (HCII) in Toron­to, Kana­da, präsen­tieren.

Das Frame­work bietet Möglichkeit­en für die Anwen­dung ver­schieden­er Funk­tio­nen, um Test­se­quen­zen zu gener­ieren, deren Einzel­bilder spezielle Muster bein­hal­ten. Diese Muster dienen dazu, nur schw­er erkennbare oder nur sel­ten auftre­tende Fehler im Video­ma­te­r­i­al zu provozieren und die erzeugten Sequen­zen mit dem Aus­gangs­ma­te­r­i­al zu ver­gle­ichen. Auf diese Weise kann fest­gestellt wer­den, ob sich der jew­eilige Fehler im Video­ma­te­r­i­al befind­et ohne eine kom­plette Sich­tung des Orig­i­nals vornehmen zu müssen. Bish­er wur­den meist fer­tige Videoauf­nah­men oder Bilder ver­wen­det, die jedoch nicht in ihrer Auflö­sung etc. an neue Anforderun­gen angepasst wer­den kon­nten ohne dabei Arte­fak­te zu erzeu­gen und somit Fehler bere­its im Tes­taus­gangs­ma­te­r­i­al zu gener­ieren. Mit dem Frame­work ist es nun möglich, die Test­sets beliebig zu gener­ieren und für die gegebe­nen Anforderun­gen zu opti­mieren.

Pub­lika­tion: Man­they, Robert; Con­rad, Steve & Rit­ter, Marc: A Frame­work For Gen­er­a­tion of Test­sets for Recent Mul­ti­me­dia Work­flows. In: Uni­ver­sal Access in Human-Com­put­er Inter­ac­tion. Part of Human Com­put­er Inter­ac­tion Inter­na­tion­al (HCII) 2016, Toron­to, Cana­da, Vol­ume: LNCS, 9 S. [Link]

 

Grüße zum neuen Jahr 2016

Voll­ge­tankt mit neuer Energie und Taten­drang melden wir, das Team der Inno­Pro­file-Trans­fer-Ini­tia­tive local­izeIT, uns im neuen Jahr zurück. Denn wie Johann Wolf­gang von Goethe schon sagte:

Wenn ein Jahr nicht leer ver­laufen soll, muss man beizeit­en anfan­gen.”

In diesem Sinne wün­schen wir allen inter­essierten Lesern und Part­nern der Ini­tia­tive ein gesun­des und erfol­gre­iches Jahr 2016!

Ihr local­izeIT-Team

 

Forschungsabkommen zwischen dem Cornell Lab of Ornithology und der Stiftungsjuniorprofessur

Nach dem 1. Platz bei der Eval­u­a­tion­skam­pagne DCLDE im Juli 2015 bei der Detek­tion von Barten­walen ver­tiefte Jun.-Prof. Dr. Marc Rit­ter bei seinem Forschungsaufen­thalt am Cor­nell Lab of Ornithol­o­gy, Itha­ca, USA die gegen­seit­i­gen Beziehun­gen zur Forschung auf dem Gebi­et der robusten Lokalisierung von bioakustis­chen Sig­nalen im Out­door­bere­ich. Zukün­ftig ist vor allem die Inte­gra­tion von Stu­den­ten und Mitar­beit­ern der Ini­tia­tive in gemein­same Aus­tausch­pro­gramme auf inter­na­tionalem Niveau angestrebt.

Bei dem Forschungsaufen­thalt im Novem­ber kon­nte zudem ein automa­tis­ches in Cor­nell entwick­eltes Livede­tek­tion­ssys­tem in Betrieb genom­men wer­den, das zum Schutz wildleben­der Tier­arten einge­set­zt wer­den soll. Dazu platzierte das Forscherteam um Prof. Dr. Hol­ger Klinck mit u.a. Mikro­fon und Funkan­tenne aus­ges­tat­tete Box­en im angren­zen­den Wal­dob­ser­va­to­ri­um. Mit Hil­fe der aktuellen Forschun­gen im Pro­jekt local­izeIt wird zukün­ftig ver­sucht wer­den, bish­erige Ken­nt­nisse zur Lokali­sa­tion akustis­ch­er Ereignisse in den Out­door­bere­ich zu über­tra­gen. Detek­toren für diese Zwecke existieren zwar bere­its, jedoch gilt es deren Detek­tion­srate zu opti­mieren und die Quan­tität von Falschalar­men zu reduzieren.

Mit dem Ziel die inter­na­tionale Kol­lab­o­ra­tion zur bewussten Detek­tion von bioakustis­chen Sig­nalen im Out­door­bere­ich zu ver­tiefen und den stu­den­tis­chen Aus­tausch anzure­gen, befind­en sich bere­its weit­ere gemein­same Pro­jek­te mit dem Cor­nell Lab of Ornithol­o­gy gegen­wär­tig in der Antragsphase.

 

Juniorprofessur Media Computing an der Herbstschule für Information Retrieval und Information Foraging

Junior­pro­fes­sor Dr. Marc Rit­ter präsen­tierte vom 19. bis 25. Sep­tem­ber 2015 die aktuellen Forschung­spro­jek­te sein­er Stiftung­spro­fes­sur Media Com­put­ing auf der Herb­stschule für Infor­ma­tion Retrieval und Infor­ma­tion For­ag­ing in Kath­len­burg, ein­er Ver­anstal­tung der Uni­ver­sität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Thomas Man­del und Dr. Ben Heuwig. Die Ver­anstal­tung diente als Forum für inter­na­tionale Stu­den­ten, Pro­moven­den und Forsch­ern aus zahlre­ichen Natio­nen, um sich über aktuelle Forschun­gen und Prob­leme auszu­tauschen. Dabei wurde beson­ders auf die Vielfalt der Forschungs­the­men unter den Teil­nehmern und Vor­tra­gen­den Wert gelegt, deren Schw­er­punk­te auf der Ver­hal­tens­analyse von Nutzern bei Suchan­fra­gen im Inter­net sowie der effek­tiv­en Nutzung gewonnen­er Infor­ma­tio­nen lagen.

Ein “Interkul­tureller Work­shop” verbesserte das Ver­ständ­nis zwis­chen den ver­schiede­nen Kul­turen der Teil­nehmer untere­inan­der und beleuchtete  Prob­leme beim koop­er­a­tiv­en Umgang mit anderen Eth­nien. In den fol­gen­den Tagen präsen­tierten die inter­na­tionalen Forsch­er ihre aktuellen Pro­jek­te — darunter auch Junior­pro­fes­sor Dr. Marc Rit­ter mit seinem Work­shop zum The­ma “Mul­ti­me­dia Infor­ma­tion Retrieval”. Dabei ging er auf den aktuellen Forschungs­stand der The­menge­bi­ete “Bilderken­nung” und “Intel­li­gente Video­analyse mit sehr großen Daten­men­gen” ein, die Bestandteil in der audio­vi­suellen Ver­ar­beitung der Inno­Pro­file-Trans­fer Ini­tia­tive Local­izeIt sind. Durch diesen inter­na­tionalen Aus­tausch wur­den zahlre­iche nationale wie inter­na­tionale Kon­tak­te geschlossen.

 

Pressespiegel Q1/2015

Aus der Vernetzung Synergien schöpfen

Rek­torat der TU Chem­nitz ste­ht im engen Dia­log mit den Junior­pro­fes­soren der Uni­ver­sität

erschienen in Tech­nis­che Uni­ver­sität Chem­nitz, Uni aktuell, Online-Newslet­ter, 03.02.2015
[Link]

Von der Fotoanalyse zum videobasierten Monitoring

Die Inno­Pro­file-Trans­fer-Ini­tia­tive local­izeIT erforscht an der Stiftungsju­nior­pro­fes­sur Media Com­put­ing Lokalisierungs­fra­gen in audio­vi­suellen Medi­en – Auf­tak­t­work­shop am 22. Jan­u­ar 2015

erschienen in Tech­nis­che Uni­ver­sität Chem­nitz, Uni aktuell, Online-Newslet­ter, 20.01.2015
[Link]

 

Neujahrsgrüße 2015

Die Inno­Pro­file-Trans­fer-Ini­tia­tive local­izeIT meldet sich frisch und ver­stärkt aus dem Jahreswech­selurlaub zurück: Wir begrüßen Nor­bert Englisch in unserem Team, welch­er seit heute als Wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er mit in der Ini­tia­tive arbeit­et.

Wir wün­schen den inter­essierten Lesern und Part­nern der Ini­tia­tive ein gesun­des und erfol­gre­ich­es Jahr 2015!

 
 
Projektgeber

Gef M BMBF

Gef M BMBF

LocalizeIt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und die BMBF Innovationsinitiative Unternehmen Region von August 2014 bis Juli 2019 gefördert und durch den Projektträger PtJ betreut.

Projektnehmer

Logo TU trans cropp

Logo MI

Logo MC TRANS

localizeIT ist ein Projekt der
Stiftungsjuniorprofessur Media Computing und der Professur Medieninformatik der Technischen Universität Chemnitz

Forschungspartner

Intenta Logo

3D MicroMag Logo

IBS Logo

Kontakt

Dr. rer. nat. Danny Kowerko
Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Chem­nitz
Fakul­tät für Infor­ma­tik
Juniorpro­fes­sur Medi­a Computing
Straße der Natio­nen 62
09111 Chemnitz